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Massivholzhausfirma Stommel-Haus feiert 75-jähriges JubiläumFür den "Einsatz nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien" plädierte der Journalist und Umweltexperte Franz Alt beim 75-jährigen Firmenjubiläum von Stommel-Haus – und war damit genau an der richtigen Adresse. Denn der Massivholzhausspezialist aus Neunkirchen-Seelscheid verbaut pro Jahr rund 2.500 Tonnen Holz und setzt bevorzugt auf umweltfreundliche Heiztechnik mit Erdwärme und Sonnenenergie.
"Das Bewusstsein, schonend mit der Umwelt umzugehen, wächst stetig", stellte Firmenchef Franz Stommel bezogen auf seine Bauherrschaften fest. Nicht zuletzt deshalb, meint er, habe sein Unternehmen "dem Fertigbau und dem Massivhaus Stein auf Stein Marktanteile abgenommen". Stommel-Massivholzhäuser bestehen zum Großteil aus dem Ökobaustoff Holz, es werden natürliche Dämmstoffe eingesetzt und sogenannte wohngesunde Ausstattungsmaterialien verwendet. Saubere Energie von Sonne und ErdeDie Entwicklung hin zu Bauökologie und Energieeffizienz belegte Stommel mit einem Vergleich von Hausdaten anno 1970 bis heute. Ergebnis: Ein Haus mit Außenwänden aus 90 Millimeter dicken Blockbohlen hatte einen Heizwärmebedarf von 19.600 Kilowattstunden im Jahr (kWh/a). Das gleiche Haus mit einer 200 Millimeter-Blockbohlenwand braucht 12.500 kWh/a. Ein aktuelles Stommel-Haus mit doppelschaliger, kerngedämmter Blockbohlenwand benötigt mit 7.800 kWh/a weit weniger als die Hälfte Heizwärme. Dem Holzhausbauer ist nach eigenem Bekunden sehr wichtig, dass der Heizwärmebedarf zunehmend unabhängig von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas gedeckt wird. Diesen Faden nahm Franz Alt in seinem Vortrag auf und forderte "so rasch wie möglich den hundertprozentigen Umstieg auf erneuerba¬re, umweltfreundliche, ewig vorhandene und dazu noch preiswerte Energiequellen". Sprich, die "Energiewende" durch den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen, Solarkollektoren für Brauchwasser und Heizung sowie Fotovoltaikanlagen für die Produktion von Sonnenstrom auch im Hausbau. "Sehr gute Zukunftschancen"Mit seinem gewachsenen Know-how auf dem Gebiet der Haustechnik, mit ansprechender Architektur, einwandfreien Holzbaukonstruktionen und modernsten CNC-gesteuerten Fertigungsanlagen sieht sich der Hausanbieter bestens für die Zukunft gerüstet. Geschäftsführer Ralf Stommel verweist in diesem Zusammenhang auf die beiden offiziellen RAL-Gütezeichen, die den europaweit höchsten Qualitätsstandard bei der Herstellung und Montage von Holzhäusern belegen. Wegen des steigenden Umweltbewusstseins, der weltweiten Klimaschutzanstrengungen und auch, weil sich im Holzhausbau der Trend verstärke, "auf heimische Anbieter zu bauen", geht Stommel davon aus, dass die Firma trotz rückläufiger Zahlen im Ein- und Zweifamilienhausbau weitere Zuwächse verzeichnen wird. Entgegen dem allgemeinen Trend in der Bauwirtschaft zeige auch das Jahr 2010 eine deutliche Aufwärtstendenz. Dazu trage bei, dass Stommel-Massivholzhäuser dank ausgezeichneter Wärmedämmung wenig Heizwärme brauchen und somit als KfW-Energieeffizienzhäuser vom Staat finanziell gefördert werden können. Das Fazit der Geschäftsleitung: "Wir sehen sehr gute Zukunftschancen für Stommel-Haus, sich in vorderster Linie mit zu behaupten". Weitere Infos auf:www.stommel-haus.de |
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